Tag 5Durch Täler zur alten Festungsstadt
Durch Täler, über Hügel und entlang von Trockensteinmauern, die seit Jahrhunderten das Landschaftsbild prägen, fahren Sie gen Norden. In Pollença empfängt ein Ort voller Geschichte und gelassener Eleganz. Auf der zentralen Plaza reihen sich Cafés unter schattigen Platanen, während im Hintergrund das Glockenläuten über den Dächern schwebt. Wer die Kalvarientreppe erklimmt, wird mit einem beeindruckenden Blick über das Land bis hin zum Meer belohnt. Die 365 Stufen winden sich zwischen alten Häusern hinauf zu einer kleinen Kapelle, in der Stille und Aussicht zu einem besonderen Moment verschmelzen. Nur wenige Kilometer weiter liegt das Kloster Puig de Maria, dessen friedvolle Lage auf einem Hügel die Zeit weit weg erscheinen lässt. In Alcúdia schließlich treffen Geschichte und mediterrane Lebensfreude aufeinander: Römische Ruinen, die mächtige mittelalterliche Stadtmauer und verwinkelte Gassen mit Boutiquen, Ateliers und kleinen Cafés erzählen von Jahrhunderten bewegter Geschichte. Wer die Natur sucht, findet im Naturschutzgebiet S’Albufereta flache Lagunen, in denen Flamingos, Reiher und andere Zugvögel im seichten Wasser ruhen – ein leiser, schöner Kontrast zum lebendigen Markttreiben der Altstadt.