Entdecken Sie die einzigartigen Naturwunder Islands!
Island wird “das Land aus Feuer und Eis” genannt. Die Nähe zu einem der Hot Spots der Erde und die Nähe zur Arktis verleiht der einzigartigen Insel den Namen. Durch diese Mischung, der hohen geothermischen Aktivität und der Gletscher, gibt es auf der Insel zahlreiche atemberaubende Vulkane, Geysire, Wasserfälle und einzigartige heiße Quellen, die man das ganze Jahr über genießen kann.
Fun Fact: Anders als in Deutschland muss in Island das Wasser zum Baden oft eher gekühlt als erwärmt werden. Dank geothermischer Quellen kommt es vielerorts bereits mit Temperaturen von bis zu 100 °C aus der Erde und wird dann für Haushalte und Thermalbäder nutzbar gemacht.
Diese Orte dürfen Sie in Island auf keinen Fall verpassen!
1Snæfellsnes
An der Spitze der Halbinsel ragt der Vulkan Snæfellsjökull raus, der Namensgeber der Halbinsel Snæfellsnes ist, was übersetzt „Schneeberginsel“ bedeutet. Die Halbinsel wird oft „Klein Island“ oder auch „Island Kompakt“ genannt, da die Landschaft aus Gletschern, Bergen, Lavafeldern sowie Küstenlandschaften besteht – so abwechslungsreich, wie ganz Island!
Pro-Tipp: Die Halbinsel Snæfellsnes ist ein perfekter Ort, um die Polarlichter zu bewundern. Hier können Sie zahlreiche Plätze finden, die fernab von Lichtquellen liegen und einen ungestörten Blick auf das magische Himmelsschauspiel bieten.
2Reykjavik
Die nördlichste Hauptstadt der Welt vereint modernes Stadtleben und wilde Natur. Reykjavík, was „Rauchbucht“ bedeutet, verdankt seinen Namen den dampfenden Quellen, die die ersten Siedler hier entdeckten. Heute prägen bunte Häuser, moderne Architektur und die Nähe zum Meer das Stadtbild. Reykjavík ist der ideale Ausgangspunkt für jede Entdeckungsreise durch Island.
Pro-Tipp: Bei klarer Sicht kann man von Reykjavík aus den beeindruckenden Snæfellsjökull erblicken – den majestätischen Gletscher-Vulkan auf der Halbinsel Snæfellsnes.
3Myvatn
Mývatn, der „Mückensee“, ist eine der faszinierendsten Regionen Islands. Vulkanische Landschaften, dampfende Solfatarenfelder und grüne Oasen machen diesen Ort zu einem magischen Reiseziel. Der Name „Mückensee“ stammt von den kleinen Zuckmücken, die im Sommer über dem Wasser tanzen. Sie stechen nicht, sondern sind ein Zeichen für das gesunde Ökosystem des Sees und eine wichtige Nahrungsquelle für die vielfältige Vogelwelt.
Pro-Tipp: Besuchen Sie die Mývatn Nature Baths – das entspannende Geothermalbad bietet nicht nur Erholung, sondern auch einen fantastischen Ausblick auf die einmalige Landschaft.
4Akureyri
Akureyri, oft als „Perle des Nordens“ bezeichnet, verdankt ihren Namen „Sandbankspitze“ ihrer Lage am Fjord Eyjafjörður, umgeben von beeindruckenden Bergen. Die Stadt kombiniert charmante Straßen, bunte Häuser und kulturelle Highlights wie die Akureyri-Kirche. Von hier starten Walbeobachtungen, Ausflüge ins Mývatn-Gebiet oder zu den Wasserfällen Goðafoss und Dettifoss – ein perfekter Ausgangspunkt.
Pro-Tipp: Probieren Sie im Winter die örtlichen Skipisten – Akureyri gilt als Islands Ski-Hauptstadt und bietet eine traumhafte Kulisse für Wintersport.
Heiße Quellen und Wellness in Island
Wasserfälle und Naturwunder
Welche Naturwunder gibt es in Island?
Island ist ein Land voller Naturwunder, die wirklich einzigartig sind. Das Land ist besonders für seine tollen Wasserfälle bekannt. Die mächtigen Fälle wie der Gullfoss oder der Skógafoss stürzen mit beeindruckender Kraft in die Tiefe. Ebenso faszinierend sind die aktiven Vulkane und Lavafelder, die zeigen, wie lebendig die Erde hier ist. Island liegt genau auf der Nahtstelle zweier Kontinentalplatten. Und die Gletscher sind einfach der Hammer! Vor allem der Vatnajökull, der größte Gletscher Europas. In Kombination mit spektakulären Eishöhlen und Gletscherlagunen wie Jökulsárlón entsteht eine fast surreale Landschaft, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Heiße Quellen und Geysire wie der Strokkur, der regelmäßig ausbricht, bieten geothermische Erlebnisse mitten in der wunderschönen Natur. Auch die schwarzen Strände an der Südküste, insbesondere Reynisfjara, mit ihren Basaltsäulen und mächtigen Wellen, zählen zu den eindrucksvollsten Orten des Landes. Island ist ein echtes Naturwunder und wird dich mit seiner Vielfalt auf jeden Fall beeindrucken.
Was sind die bekanntesten Wasserfälle Islands
1Gullfoss „Der goldene Wasserfall“
Der Gullfoss liegt im Südwesten Islands und ist Teil des „Golden Circle“. Mit seinen 32 Metern Fallhöhe in zwei Stufen stürzt er beeindruckend in eine enge Schlucht. Der Wasserfall ist ganzjährig zugänglich und besonders auch im Winter sehenswert.
2Seljalandsfoss – Der „begehbare“ Wasserfall
Der Seljalandsfoss liegt an der Südküste Islands, direkt an der Ringstraße, und ist etwa 60 Meter hoch. Besonders beliebt ist er, weil man hinter dem Wasserfall entlanglaufen kann – ein einzigartiges Erlebnis. Dank seiner Lage ist er leicht erreichbar und zählt zu den meistbesuchten Wasserfällen des Landes.
3Skógafoss – Der majestätische Vorhang
Der Skógafoss liegt an der Südküste Islands, nahe dem Ort Skógar, und beeindruckt mit einer Fallhöhe von 60 Metern und einer Breite von 25 Metern. Der kräftige Wasserdruck erzeugt oft eine feine Gischt, in der sich bei Sonnenschein spektakuläre Regenbögen zeigen. Eine Treppe führt zur Aussichtsplattform oberhalb und bietet einen großartigen Blick auf den Wasserfall und die umliegende Landschaft.
4Dettifoss - Der „mächtigste“ Wasserfall Europas
Der Dettifoss liegt im Nordosten Islands im Nationalpark Vatnajökull und gilt als der wasserreichste Wasserfall Europas. Mit einer Fallhöhe von 44 Metern und einer Breite von etwa 100 Metern beeindruckt er durch seine gewaltige Wassermenge und die enorme Kraft, mit der das Wasser in die Tiefe stürzt. Gischt und donnernder Lärm machen den Besuch zu einem eindrucksvollen Naturerlebnis.
5 Goðafoss – „Wasserfall der Götter“
Der Goðafoss liegt in Nordisland an der Ringstraße zwischen Akureyri und Mývatn. Er ist etwa 12 Meter hoch und 30 Meter breit und beeindruckt mit seiner halbkreisförmigen Form und dem türkisfarbenen Wasser. Der Wasserfall ist auch historisch bedeutsam – hier sollen einst heidnische Götterbilder ins Wasser geworfen worden sein.
6Háifoss – „Hoher Wasserfall“
Der Háifoss liegt im südlichen Hochland nahe dem Vulkan Hekla und zählt mit etwa 122 Metern zu den höchsten Wasserfällen Islands. Besonders eindrucksvoll ist seine Lage in einer tief eingeschnittenen Schlucht. Er ist nur mit einem Geländewagen oder über eine Wanderung erreichbar, was ihn zu einem besonderen Ziel für Natur- und Abenteuerliebhaber macht.
Ausflugstipps und Aktivitäten
Island bietet eine Vielzahl an einzigartigen Aktivitäten, die Naturliebhaber, Abenteurer und Erholungssuchende gleichermaßen begeistern. Besonders beliebt sind Wanderungen durch atemberaubende Landschaften – von Gletschern und Lavafeldern bis hin zu aktiven Vulkanen und Wasserfällen. Wer das Abenteuer sucht, kann an geführten Gletscherwanderungen oder Touren durch spektakuläre Eishöhlen teilnehmen. In den Wintermonaten zählt die Jagd nach Nordlichtern zu den Highlights: Unter klarem Himmel tanzen grüne und violette Lichter über der Landschaft – ein unvergessliches Erlebnis. Entspannung finden Sie in natürlichen heißen Quellen wie der Blauen Lagune oder in abgelegenen heißen Flüssen wie dem Reykjadalur. Für Tierfreunde sind Whale-Watching-Touren oder die Beobachtung von Papageientauchern an den Küsten ein Muss. Auch Bootstouren durch Gletscherlagunen oder zu Vulkankratern bieten faszinierende Eindrücke. Ob Roadtrip entlang der Ringstraße, Reiten auf Islandpferden oder der Besuch geothermischer Gebiete – Island ist ein Land voller Möglichkeiten für unvergessliche Erlebnisse.
Golden Circle
Der Golden Circle ist die beliebteste Tagesroute ab Reykjavík. Sie besuchem den imposanten Gullfoss-Wasserfall, den aktiven Geysir Strokkur (alle 5–10 Min. Ausbruch!) und den geschichtsträchtigen Þingvellir-Nationalpark, wo die eurasische und amerikanische Kontinentalplatte aufeinandertreffen. Optional: der farbige Kerið-Krater.
Südküste
Entlang der Südküste erwarten Sie Highlights wie der Seljalandsfoss (mit Weg hinter dem Wasserfall), der kraftvolle Skógafoss und der schwarze Sandstrand Reynisfjara mit Basaltsäulen. Ein echtes Naturerlebnis mit Gletschern, Vulkanen und dramatischer Küstenlandschaft.
Jökulsárlón & Diamond Beach
An der Gletscherlagune Jökulsárlón treiben riesige Eisberge durch das Wasser – ein faszinierendes Fotomotiv. Direkt gegenüber liegt Diamond Beach, wo die Eisstücke auf dem schwarzen Sand funkeln. Optional können Sie eine Bootstour machen oder eine Eishöhle in der Nähe besuchen.
Reykjadalu, heißer Fluss
Nur etwa 45 Minuten von Reykjavík entfernt können ins Reykjadalur-Tal wandern (ca. 1 Stunde einfach). Dort fließt ein heißer Fluss durch die Landschaft – perfekt für ein natürliches Bad mitten in den Bergen. Kostenlos, wild und absolut entspannend!
Elemente Hautnah erleben
Feuer, Wasser, Wind und Eis. In Island erleben Sie diese Elemente hautnah und jederzeit
Kulinarische Highlights
Island hat kulinarisch mehr zu bieten, als man vielleicht auf den ersten Blick vermutet. Die isländische Küche ist geprägt von natürlichen Zutaten, frischen Meeresprodukten und traditionellen Zubereitungen, die in den letzten Jahren modern interpretiert wurden.
Zu den Klassikern gehören deftige Lamm- und Fischgerichte, die aus regionaler Zucht und Fischerei stammen. Besonders beliebt ist auch Skyr, ein cremiger, eiweißreicher Joghurt, der in Island schon seit Jahrhunderten gegessen wird. Ein echtes Highlight ist Rúgbrauð, ein dunkles Roggenbrot, das traditionell mithilfe geothermaler Wärme im Boden gebacken wird – süßlich im Geschmack und perfekt zu Fisch oder Butter.
In Reykjavík zeigt sich die moderne Seite Islands: Streetfood, Food Trucks und hippe Cafés bringen frischen Wind in die Szene. Hier finden Sie alles von fermentierten Spezialitäten über vegane Bowls bis hin zu frischem Craft Beer aus kleinen Brauereien. Die Hauptstadt ist ein echter Hotspot für kreative Köche und Genießer.