Meine Inselzeit auf Jersey

Jersey – eine Insel, die überrascht

„Bis vor Kurzem war Jersey für mich kaum mehr als ein Punkt auf der Landkarte. Doch als ich im Oktober 2024 im Rahmen einer Influencerreise mit Falke Sport und Visit Jersey dort ankam, hat mich die Insel vom ersten Moment an gepackt. Diese Mischung aus wilder Küste, geschichtsträchtigen Burgen, endlosen Wanderwegen und fantastischer Küche – all das auf so kleinem Raum – hat mich tief beeindruckt. Jersey fühlt sich an wie ein Geheimtipp, den man am liebsten für sich behalten möchte.“

Jersey – Naturparadies zwischen England und Frankreich

Jersey, die größte der britischen Kanalinseln, liegt nur rund 22 Kilometer vor der französischen Küste, gehört jedoch zur britischen Krone. Mit einer Fläche von etwa 120 Quadratkilometern ist sie kompakt, aber unglaublich vielfältig. Das milde, vom Golfstrom beeinflusste Klima sorgt für angenehme Temperaturen und eine üppige Vegetation – ideal für Erholungssuchende und Naturliebhaber.

Die Insel begeistert mit langen Sandstränden, dramatischen Steilküsten und versteckten Buchten, die zu jeder Jahreszeit ihren ganz eigenen Zauber entfalten. Ob bei einem Spaziergang entlang der Küstenpfade, beim Wandern durch das grüne Hinterland oder beim Staunen an einem der zahlreichen Aussichtspunkte – die Ausblicke sind atemberaubend. Besonders eindrucksvoll sind die Sonnenauf- und -untergänge, die den Himmel in warmes Licht tauchen und für unvergessliche Momente sorgen.

Wie komme ich nach Jersey?

Meine Reise begann mit einem Flug ab Hannover, der zunächst einen Zwischenstopp in London einlegte. Von dort aus ging es direkt weiter auf die wunderschöne Kanalinsel Jersey. Bereits bei der Ankunft merkte ich: Diese Reise würde entspannt werden. Denn wie bei all unseren Jersey-Reisen war auch dieses Mal der Transfer zum Hotel inklusive – kein Stress, kein Suchen, einfach ankommen und durchatmen.

Die ersten beiden Nächte verbrachte ich im Beausite Hotel in Grouville, einem charmanten, familiengeführten Haus im Osten der Insel. Das Hotel liegt ruhig, nicht weit vom Meer entfernt, perfekt zum Wandern auf charmanten Küstenpfaden und bietet einen herrlichen Blick ins Grüne. Besonders gefallen hat mir das gemütliche Flair – kein Luxus, aber viel Herzlichkeit. Nach dem Einchecken hatte ich noch genug Zeit für einen kurzen Spaziergang zum nahen Strand von Grouville Bay. Das Licht war weich, die Luft salzig und mild, und sofort stellte sich dieses Inselgefühl ein: Entschleunigung, Ruhe, Weite.

Den Westen der Insel erkunden - Tag 2

Das imposante Mont Orgueil Castle

Nach einem klassischen English Breakfast, bei dem ich mich mit der Reisegruppe traf, machten wir uns gemeinsam mit unserer Reiseleiterin Trudi auf den Weg nach Gorey. Schon von weitem war das beeindruckende Mont Orgueil Castle – auch als Gorey Castle bekannt – zu sehen. Hoch auf einem Hügel über dem Küstenort thront die mittelalterliche Festung und prägt das Bild der Ostküste Jerseys.

Erbaut im 13. Jahrhundert zum Schutz vor französischen Angriffen, war Mont Orgueil über Jahrhunderte ein zentraler Bestandteil der Verteidigung der Insel. Heute können Besucher durch ein Labyrinth aus Gängen, Türmen und Kammern wandeln und spannende Ausstellungen zur Geschichte, Spionage und militärischen Strategie entdecken.

Die Burg zählt zu Jerseys bekanntesten Sehenswürdigkeiten – mit spektakulärem Blick auf die Küste, den Hafen von Gorey und das offene Meer. 

Meerblick und Lunchgenuss an der St. Catherine’s Bay

Nur wenige Minuten mit dem Bus vom Mont Orgueil Castle entfernt erreichten wir den Archirondel Tower – einen historischen Wehrturm, der 1792 auf einem Felsvorsprung in der St. Catherine’s Bay erbaut wurde. Ursprünglich diente er als Garnison für Artilleriesoldaten und war Teil des Verteidigungssystems gegen mögliche Angriffe von See. Der Strand ist idyllisch und mit klarem Wasser ideal zum Baden. 

Das direkt angrenzenden Driftwood Beachside Café & Restaurant punktet nicht nur mit seiner Lage direkt am Meer, sondern auch mit frischer Küche und entspanntem Ambiente – der perfekte Ort für eine genussvolle Mittagspause mit Blick auf die Bucht.

Gestärkt machten wir uns auf den Rückweg entlang der Ostküste. Der Weg führte vorbei an kleinen Buchten, Felsküsten und stillen Aussichtspunkten. Immer wieder begegneten uns alte Bunker – Überreste der deutschen Besatzung während des Zweiten Weltkriegs. Sie gehörten zum Atlantikwall und erinnern bis heute an die Zeit, als Jersey Teil des deutschen Verteidigungssystems war.

Am Abend führte unser Weg zum Leuchtturm La Corbiére – ein perfekter Ort, um den Sonnenuntergang in all seiner Schönheit zu genießen. Der La Corbière Leuchtturm ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Jerseys. Er liegt an der südwestlichen Spitze der Insel auf einem Felsen, der nur bei Ebbe über einen Damm erreichbar ist. Am Abend verwandelt sich der Ort in eine der schönsten Kulissen auf Jersey. Die Sonne sinkt direkt über dem Horizont ins Meer und taucht den Himmel in wunderschöne Farben. Das fantastische Licht auf den Felsen und dem reflektierende Ozean sorgen für ein unvergessliches Erlebnis. Besonders beeindruckend ist es, wenn das Leuchten des Turms in der Dämmerung zu blinken beginnt.

Im Anschluss gingen wir in dem Bohemia Restaurant mitten in der Hauptstadt St. Helier essen. Das Bohemia ist ein bietet ausgezeichnetes Fine Dining und besitzt zurecht einen Michelin-Stern. 

Von Sonnenaufgang bis Wildpflanzen - Tag 3

Um den Tag ganz besonders zu beginnen, haben sich einige von uns früh am Morgen auf den Weg nach Gorey gemacht. In der stillen Morgendämmerung erlebten wir einen zauberhaften Sonnenaufgang über dem Meer. Auf der Mauer vor der Burg sitzend erlebte ich einen wunderschönen Moment der Ruhe, während hinter mir zwei Fischer ebenfalls auf der Mauer sitzend ihren Kaffee tranken und sich unterhielten. 

Entdeckungstour an der St. Brelade’s Bay

Nach dem Frühstück starteten wir unsere Walking Tour an der malerischen St. Brelade’s Bay – einem wunderschönen breiten Strand. Während unseres Spaziergangs entlang der Küste erfuhren wir spannende Geschichten und Hintergründe zur Region. Direkt am Ende der Bucht steht eine kleine Kirche, deren Geschichte bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht.

Tipp: Besonders zu empfehlen ist ein kurzer Aufstieg zum Hügel zwischen den Buchten St. Brelade´s Bay und Ouaisne Beach. Der Ausblick auf die beiden Buchten ist einfach atemberaubend.

Wildkräuter und Küstenschätze: Die Foraging Tour

Ein echtes Naturerlebnis bot die Foraging Tour von Wild Adventures Jersey. Foraging bedeutet übersetzte Nahrungssuche - das passt perfekt. Denn unter fachkundiger Anleitung begibt man sich auf Nahrungssuche in freier Wildbahn. Dabei lernten wir, welche Wildpflanzen essbar oder heilkräftig sind und wie man sie sicher erkennt. Eine spannende und lehrreiche Erfahrung, die unsere Sinne für die natürliche Vielfalt Jerseys schärfte – und ganz nebenbei auch unseren Speiseplan bereicherte.

Ausklang mit japanischen Tapas

Nach einer kleinen Pause im Hotel gingen wir Abends im Restaurant Awabi im Herzen von St. Helier Essen. Das Awabi ist ein kulinarisches Highlight auf Jersey. Das Awabi hat sich auf moderne pan-asiatische Küche spezialisiert und ist von den lebhaften Trinklokalen Asiens inspiriert, was die Atmosphäre leger und entspannt macht. 
Ich empfehle unbedingt, sich die Kleinigkeiten als Tapas zu bestellen und mit allen zu teilen.

Auf zwei Rädern durch Jerseys Norden und Süden - Tag 4

Am nächsten Tag starteten wir unsere Entdeckungstour per E-Bike – in Kooperation mit Lakeys, unserem Partner auch für die Reise „Mit dem E-Bike auf Jersey“. Die leistungsstarken Räder machten es leicht, entspannt die hügelige Landschaft der Insel zu erkunden.

Unsere Route führte uns zunächst durchs grüne Inselinnere bis in den Nordwesten Jerseys – zu den Metal Puffins, einer kunstvollen Hommage an die Papageitaucher, die an dieser Küste heimisch sind. Die Vögel brüten in den steilen Klippen der Umgebung – ein Naturschauspiel, das leider nur in der Saison zu beobachten ist. Wir waren etwas zu spät dran, doch die eindrucksvollen Skulpturen erinnerten uns an ihre zarte Präsenz.

Gleich daneben liegt Plemont Beach – einer der wohl schönsten Strände der Insel. Eingebettet zwischen hohen Klippen öffnet sich bei Ebbe ein feiner Sandstrand mit türkisblauem Wasser, das in der Sonne glitzert. Eine versteckte Bucht wie aus dem Bilderbuch – ruhig, naturbelassen und einfach atemberaubend schön.

Weiter ging es zur Ruine von Grosnez Castle, die hoch oben auf den Klippen über dem Atlantik thront. Die mittelalterliche Festung aus dem 14. Jahrhundert ist heute zwar nur noch in Fragmenten erhalten, bietet dafür aber einen grandiosen Blick auf das Meer und – bei guter Sicht – bis hinüber nach Guernsey und Sark. Ein Ort voller rauer Schönheit und Geschichte.

Anschließend fuhren wir entlang der Südküste weiter – vorbei an idyllischen Buchten wie dem Beauport Beach, wo türkisfarbenes Wasser auf helle Felsen trifft. Die Strecke bot herrliche Ausblicke auf die Küste, bevor wir schließlich in St. Helier ankamen. Dort kehrten wir zum Lunch im gemütlichen Café des Jersey Museums ein – ein gelungener Abschluss eines aktiven, erlebnisreichen Tages.

Zeitreise & Weingenuss auf Jersey - Tag 5

Am fünften Tag unserer Reise tauchten wir tief in die Geschichte der Insel ein: La Hougue Bie zählt zu den bedeutendsten prähistorischen Stätten Europas. Das beeindruckende neolithische Ganggrab ist rund 6.000 Jahre alt und gilt als eine der besterhaltenen Megalithanlagen weltweit. Einst war dieser Ort ein Zentrum für Rituale und Zeremonien – die Atmosphäre ist bis heute spürbar. Besonders eindrucksvoll: die kleine Kapelle, die im Mittelalter auf dem Hügel über der Grabstätte errichtet wurde. Im angrenzenden Museum entdeckten wir spannende Fundstücke, darunter auch einen der größten keltischen Münzfunde Europas.

Am Nachmittag ging es genussvoll weiter: Wir besuchten das malerisch gelegene La Mare Wine Estate, ein Ziel, das wir auch auf vielen anderen Jersey-Reisen anbieten. Bei einer Führung durch die gepflegten Weinberge erhielten wir einen Einblick in die Wein- und Ciderproduktion der Insel. Neben klassischen Rebsorten verkosteten wir auch den beliebten Jersey Cider sowie handgefertigte Spirituosen wie den Apple Brandy – ein echtes Aushängeschild der Region. Die Führung gewährte auch spannende Einblicke in die Herstellung feiner Schokolade, die hier in kleinen Chargen produziert wird. Zwischen historischen Gebäuden und farbenfrohen Gärten ließen wir den Ausflug im gemütlichen Café bei lokalen Köstlichkeiten ausklingen – ein rundum genussvolles Erlebnis inmitten der Natur Jerseys.

Am Abend kehrten wir im Upstairs at Anley Street, einem kleinen, intimen Restaurant in St. Helier ein. Das Restaurant serviert hochwertige Gerichte wie Pies und unfassbar gute Cocktails in gemütlicher Atmosphäre. Dieses Restaurant ist wirklich ein Erlebnis und eine klare Empfehlung!

Frische Austern & raue Küstenlandschaft - Tag 6

Einblick in die Austernzucht

Am letzten Tag unserer Reise besuchten wir gemeinsam mit unserer Reiseleiterin Trudi eine Austernfarm nahe Blackwater Beach. Dort konnten wir den Austernarbeitern bei ihrer täglichen Arbeit über die Schulter schauen: Mit geübten Handgriffen befreiten sie die Netze von Seegras, drehten die Austern regelmäßig um und erklärten uns den aufwendigen Pflegeprozess dieser besonderen Meeresdelikatesse. Die Arbeiter stammten aus St. Malo und gaben uns spannende Einblicke in ihren Alltag – inklusive einer frischen Kostprobe direkt vor Ort. Ein einzigartiger Moment, so nah an der Produktion und dem Meer.

Ein Naturwunder der Nordküste: Devil’s Hole

Am Nachmittag ging es weiter zur Nordküste, wo uns ein echtes Naturwunder erwartete: das Devil’s Hole. Dieses „Teufelsloch“ ist ein imposanter Felskrater in der Gemeinde St. Mary – rund 30 Meter breit und etwa 60 Meter tief. Entstanden ist er durch den Einsturz einer einstigen Meereshöhle, die über Jahrtausende vom Wasser ausgewaschen wurde. Heute zeigt sich hier die rohe Kraft der Natur in eindrucksvoller Form.

Von dort aus starteten wir unsere letzte Wanderung entlang des Nordküstenpfads – eine Strecke, die mit weiten Ausblicken, wilden Klippen und stillen Buchten begeisterte. Ein würdiger Abschluss einer Reise, die von Natur, Kultur und kulinarischem Genuss geprägt war.

Den letzten Abend verbrachten wir in der Brasserie Colmar in St Helier, ein sehr charmantes Restaurant mit wieder mal tollem Essen. Ich muss schon sagen, neben den tollen Stränden, den Ausblicken auf Burgen und Leuchttürme und den liebevollen Menschen, wird mit besonders das gute Essen in Erinnerung bleiben. Ich hätte nie gedacht, dass so eine kleine Insel so viele wahnsinnig gute Restaurants beherbergt.

Mein Fazit

„Jersey ist zwar klein, aber unglaublich vielfältig – landschaftlich, kulturell und kulinarisch. Alles liegt nah beieinander, sodass man nie lange unterwegs ist und dennoch ständig Neues entdeckt. Das entspannte Inselleben, kombiniert mit dem charmanten Mix aus britischer und französischer Kultur, macht den besonderen Reiz der Insel aus. Jersey eignet sich perfekt zum Wandern oder für Erkundungstouren mit dem E-Bike – ganz entspannt und immer mit Blick aufs Meer. 

Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die traumhaften Strände, die Ausblicke auf Burgen und Leuchttürme, die Herzlichkeit der Menschen – und vor allem das Essen. Ich hätte nie gedacht, dass eine so kleine Insel so viele exzellente Restaurants zu bieten hat.“

Unsere Restaurant-Tipps

Auch kulinarisch ist Jersey ein Genuss: Viele Gerichte basieren auf frischen, regionalen Produkten – sei es Fisch, Meeresfrüchte oder die berühmten Jersey Royal Kartoffeln. Die Insel vereint entspannte Atmosphäre mit überraschender Vielfalt – ein echtes Juwel im Ärmelkanal.

Bohemia - Fine-Dining mit Michelin Stern

Das Bohemia in St. Helier ist Jerseys Spitzenadresse für Feinschmecker – mit Michelin-Stern ausgezeichnet und mehrfach prämiert. Unter der Leitung von Callum Graham wird moderne europäische Küche auf höchstem Niveau serviert, mit Fokus auf frische, lokale Zutaten. . Jeder Teller ist bis ins Detail durchdacht – raffiniert, elegant und voller Geschmack. Das stilvolle Ambiente mit Bar, Dachterrasse und elegantem Speisesaal macht es zum idealen Ort für besondere Abende.

Awabi - moderne pan-asiatische Küche

Das Restaurant “Awabi” ist wirklich eines der Restaurant Highlights auf Jersey. Es ist unglaublich lecker, die Atmosphäre ist leger und entspannt. Das Awabi ist im Herzen von St. Helier und hat sich auf moderne pan-asiatische Küche spezialisiert. Inspiriert von den lebhaften Trinklokalen Asiens, kombiniert es die Atmosphäre einer japanischen Izakaya mit dem Flair einer europäischen Weinbar. Die Speisekarte, die regelmäßig aktualisiert wird, bietet eine Vielzahl von kleinen und großen Gerichten, die lokale Zutaten mit asiatischen Aromen vereinen. Empfehlenswert ist es, sich Kleinigkeiten als Taps zu bestellen und mit allen zu teilen.

Upstairs at Anley Street

Das Upstairs at Anley Street ist ein kleines, intimes Restaurant. Hinter einer samtverhangenen Tür, beleuchtet von einer einzelnen Laterne unter dem Torbogen der Anley Street, verbirgt sich ein Restaurant mit besonderem Flair. Die Atmosphäre ist gemütlich und stilvoll, fast ein bisschen geheimnisvoll.
Serviert werden modern interpretierte britische Klassiker wie hausgemachte Pies, kreative kleine Platten und exzellente Cocktails – perfekt für einen entspannten Abend mit besonderem Genuss. Das Upstairs at Anley Street ist nicht nur ein Ort zum Essen, sondern ein Erlebnis

Brasserie Colmar

Ein kulinarisches Highlight auf Jersey war für mich die Brasserie Colmar in St. Helier. Das charmante Restaurant überzeugt sofort mit seiner herzlichen Atmosphäre. Schon beim Eintreten fühlt man sich wie in einem französischen Bistro.
Die Küche vereint das Beste aus zwei Welten – es werden frische, lokale Zutaten verwendet, oft in Kombination mit französischen Spezialitäten. Die Einrichtung ist stilvoll und einladend, die Küche kreativ und geschmackvoll. Besonders die Fischgerichte und Desserts haben uns begeistert. Ein echter Tipp für alle, die gutes Essen in entspannter Atmosphäre schätzen.